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20.12.2010

Fünf Banken unterstützen Stadtwerke Konsortium Rhein-Ruhr bei Mehrheitsübernahme der STEAG

Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, München – Das Stadtwerke Konsortium Rhein-Ruhr hat am 18. Dezember 2010 die Akquisitionsfinanzierung für die Übernahme von 51% der Anteile an STEAG unterschrieben. Das Stadtwerke Konsortium ist ein Zusammenschluss der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21), der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), der Stadtwerke Bochum GmbH, der Stadtwerke Dinslaken GmbH, der Stadtwerke Duisburg AG, der Stadtwerke Essen AG und der Energieversorgung Oberhausen AG (EVO).

Fünf deutsche Kreditinstitute stellen insgesamt ein Kreditvolumen im mittleren dreistelligen Millionen Betrag für die Erwerbsgesellschaft - KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH und Co. KG – bereit. Die komplexe Akquisitionsfinanzierung ist angepasst an die besonderen Anforderungen des Stadtwerke Konsortiums und gliedert sich in vier Tranchen mit Laufzeiten zwischen zwei und fünf Jahren.

Die Bayerische Landesbank, die Commerzbank Aktiengesellschaft, die IKB Deutsche Industriebank AG, die Norddeutsche Landesbank Girozentrale und die WestLB AG agieren als Underwriter, Bookrunner und Mandated Lead Arranger. Die WestLB fungiert zusätzlich als Dokumentationsagent, Sicherheitentreuhänder und Zahlstelle.

Die Kreditgeberstruktur unterstreicht einmal mehr die starke Position der teilnehmenden Institute in der maßgeschneiderten Finanzierung großer Übernahmen in Deutschland sowie ihre führende Rolle als Kapitalgeber kommunaler Unternehmen.

Das Stadtwerke Konsortium Rhein-Ruhr hatte sich gegen vier weitere Bieter durchgesetzt und am 13. Dezember den Zuschlag für den Erwerb erhalten. Die Bietergruppe steigt durch die Akquisition zum fünftgrößten Energieerzeuger in Deutschland auf und reduziert so mittelfristig die Abhängigkeit von den großen Energieversorgern.
Das Stadtwerke Konsortium plant nach der Übernahme einen Ausbau von STEAG zur führenden kommunalen Energieerzeugungsplattform – sowohl im konventionellen als auch im regenerativen Bereich.

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