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22.04.2009

ESG – die Renditeformel fürs Portfolio

WestLB-Zertifikat macht spezialisiertes Extra Financial Research der WestLB AG erstmals für Privatanleger nutzbar

Nicht erst die aktuelle Finanzkrise hat gezeigt: Der alleinige Fokus auf die kurzfristige Gewinnmaximierung ist langfristig oft nicht zielführend. Dagegen sind verantwortungsvoll handelnde Unternehmen auf lange Sicht vielfach wirtschaftlich erfolgreicher. Diesen Umstand können sich Anleger mit dem neuen ESG-Sustainability-Zertifikat (WLB2QC) der WestLB AG zunutze machen, das auf dem anerkannten Extra Financial Research der Bank beruht. Mit dem Zertifikat investieren Anleger in Firmen aus der Eurozone, die in ihrer jeweiligen Branche eine Führungsrolle auf den Feldern Umwelt (Environment), Gesellschaft und Mitarbeiter (Social) sowie Unternehmensführung (Governance) einnehmen.

Basiswert ist ein Aktienkorb aus 19 anfänglich gleich gewichteten Unternehmen, der von den WestLB-Experten vierteljährlich an ein verändertes Rating angepasst werden kann. Weiterer Vorzug des Zertifikats: Es bietet eine Anrechnung von drei Vierteln der anfallenden Nettodividenden. Das Produkt mit einem Nennbetrag von 100 Euro kann noch bis zum 29. Mai 2009 gezeichnet werden. 

Die Auswahl der Unternehmen, die in den zugrundeliegenden Aktienkorb gelangen, erfolgt auf Basis des sogenannten Extra-Financial Ratings – welches das Extra Financial Research Team der WestLB für mehr als 2.500 Unternehmen weltweit durchführt. Dabei liegt der Fokus anders als bei der klassischen Finanzanalyse nicht auf rein finanzielle Kennzahlen. Vielmehr stehen nicht-finanzielle (englisch: extra financial) Kriterien, welche über die klassische Kennzahlenanalyse hinausgehen, im Mittelpunkt des Interesses.

Zu den insgesamt über 200 Kriterien zählen etwa die Anzahl der Weiterbildungsmaßnahmen pro Mitarbeiter oder die ausgestoßene CO2-Menge. Allerdings ist das Extra Financial Research keineswegs eine einseitige ökologische oder moralische Betrachtung – vielmehr ist dieser Ansatz als konsequente Erweiterung der klassischen Finanzanalyse zu sehen.

Das Scoring, welches ein Unternehmen anhand der ESG-Kriterien erzielt, stellt noch nicht das endgültige Rating dar. Vielmehr wird die ESG-Performance zusätzlich mit einem Risikoabschlag verrechnet. Dieser erfasst beispielsweise, inwiefern ein Unternehmen auf medial besonders stark diskutierten Feldern aktiv ist oder ob es seine Aktivitäten auch angemessen kommuniziert. Das Ergebnis dieser Gesamtbetrachtung ergibt das Extra Financial Rating. Anhand dessen werden die besten Unternehmen für den Aktienkorb des neuen Zertifikats ausgewählt beziehungsweise - im Falle veränderter Ratings  - zu den vierteljährlichen Anpassungsterminen ausgetauscht.

Zum Emissionszeitpunkt sind im Aktienkorb die folgenden Unternehmen repräsentiert: Daimler, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, Grupo Ferrovial, Rhodia, Metro, ENI, Bolsas y Mercados, Cie Generale d'Optique Essilor International, UPM-Kymmene, Schneider Electric, Koninklijke Philips Electronics, Reed Elsevier, Groupe Danone, Unibail, Rodamco, Nokia, Telecom Italia, Accor, AXA und Iberdrola.

Bisher konnte das Extra Financial Research der WestLB ausschließlich von zahlreichen Profi-Anlegern aus dem institutionellen Bereich genutzt werden. Mit dem neuen Zertifikat wird das spezialisierte und anerkannte ESG-Know-how der WestLB nun erstmals auch für Privatanleger nutzbar. 

Genauer informieren können sich Anleger zum Beispiel auf der Anlegermesse „Invest“, die vom 24. bis 26. April in Stuttgart stattfindet. Hier ist die WestLB nicht nur mit einem eigenen Stand (Halle 1, Stand J 36) vertreten – zusätzlich erläutert Dr. Hendrik Garz, Leiter Extra Financial Research der WestLB, den ESG-Ansatz und das passende Produkt auf einem Fachvortrag am Samstag, 25. März 2009, 15.45 Uhr, im Themenpark EUWAX.

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