Was ist SEPA?
Die Schaffung des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes (SEPA – Single Euro Payments Area) ist Teil der Entwicklung und Umsetzung des gemeinsamen Binnenmarktes in der Europäischen Union (EU).
Was 1957 mit den Römischen Verträgen zur Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) begann und 1992 mit dem Vertrag von Maastricht zur Gründung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) weitergeführt wurde, erreicht nun mit SEPA einen weiteren Meilenstein.
Im Jahr 2002 hat die Europäische Kommission eine Initiative mit dem Ziel gestartet, den Euro-Raum zu einem einheitlichen Zahlungsmarkt fortzuentwickeln. Diese Vereinheitlichung soll den Volkswirtschaften mehr Effizienz und Transparenz im Zahlungsverkehr bringen.
Zur Unterstützung der politischen Forderung wurde von der europäischen Kreditwirtschaft ein eigenständiges Gremium, das European Payments Council (EPC) ins Leben gerufen.
SEPA bedeutet: Europaweit einheitliche Zahlungsverkehrsprodukte - Überweisung, Lastschrift, Debitkarten -, sowie dass die Zahlungen in EURO nach vorgegebenen Rulebooks ausgestaltet und nach fest definierten Datenmodellen standardisiert abgewickelt werden.
Im grenzüberschreitenden europäischen Zahlungsverkehr gibt es dann keine landesspezifischen Unterschiede mehr.
